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Unsere Fahrt nach Berlin

 Wer möchte mit auf eine dreitätige Bildungsfahrt nach Berlin? Diese Frage bejahten 29 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse und der 10. Klassen. Am 7. Januar gingen wir auf Reisen. Mit Hilfe des Jugendoffizieres der Bundeswehr erlebten alle ein buntes und aufregendes Programm. 

Am Mittwoch besichtigten wir den Bundesrat. Wir konnten sehen, wo die Vertreterinnen und Vertreter unseres Bundeslandes sitzen und frischten unser Wissen zu Aufgaben und Aufbau des Bundesrates noch einmal auf. Im Anschluss erlebten wir Gesetzgebung hautnah, denn wir durchspielten ein Planspiel, bei dem wir selbst über ein Gesetz abstimmten: Sollen Jugendliche schon ab 16 Jahren begleitet Auto fahren dürfen? Die Schülerinnen und Schüler als Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer stimmten gemeinsam über einige Nebenabstimmungen ab. Am Ende kam das Gesetz dennoch nicht zustande, da unsere fiktive Bundesregierung ablehnte. Als letzter Programmpunkt stand an diesem Tag der Besuch der Ausstellung des Bundesnachrichtendienstes auf dem Plan. Hier erfuhren wir viele interessante Dinge über die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes. Nach einem Abendessen erkundeten Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler Berlin auf eigene Faust.

Am Donnerstag führte uns der Jugendoffizier Tom Henke zunächst zum Brandenburger Tor und zum Holocaust-Denkmal. Die Schicksale der verfolgten Juden gingen einigen unter die Haut. 

Etwas positiver war der nächste Programmpunkt: Wir besuchten den Deutschen Bundestag. Im Plenarsaal erklärte uns ein Mitarbeiter die Sitzverteilung, die Gesetzgebung, den Wiederaufbau des Gebäudes und vieles Weitere. Im darauffolgenden Abgeordnetengespräch durften die Mitreisenden ihre Fragen rund um Politik/Politiker loswerden. Die Mitarbeiterinnen von Reem Alabali-Radovan (SPD) stellten sich Fragen wie: "Wie stellen Politiker sicher, dass ihre Entscheidungen dem Wählerinteresse entsprechen?" Im Anschluss ging es hoch hinaus: auf die Kuppel! Vielen Schülerinnen und Schüler ist wohl vor allem der leere Magen auf der Kuppel in Erinnerung geblieben. Diesem wurde im Paul-Löbe-Haus Abhilfe verschaffen. Als letzten tatsächlichen Programmpunkt gingen wir vom Paul-Löbe-Haus ins Futurima, einer Ausstellung, bei der es darum geht, wie wir in Zukunft leben wollen. Die Zukunft vorhersehen kann jedoch niemand und so mussten wir im Anschluss eine Entscheidung treffen: Wir fuhren einen Tag verfrüht nach Hause, da Tief "Elli" vorausgesagt war. 

 

Insgesamt waren es zwei tolle Tage mit vielen spannenden Erlebnissen!

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Berlin (SO, 18. Januar 2026)

Berlinfahrt Klasse 9/10 vom 7.1. - 9.1.

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So, 18. Januar 2026

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